Sicher durch die Lehre: Was bei gefährlichen Arbeiten gilt und wann du Stopp sagen darfst
Dein Lehrbetrieb ist für deine Sicherheit verantwortlich. Doch was gilt bei gefährlichen Arbeiten? Erfahre, wann du Stopp sagen darfst und wie du gesund durch die Lehre kommst. Ein praktischer Überblick für Jugendliche und Eltern.
Der Start in die Berufswelt ist ein grosses Abenteuer. Damit du dieses sicher geniesst, ist es wichtig, deine Rechte und Pflichten beim Thema Arbeitssicherheit zu kennen. Grundsätzlich gilt: Dein Lehrbetrieb ist für deine Sicherheit und deinen Gesundheitsschutz verantwortlich.
Gefährliche Arbeiten: Was ist erlaubt?
Tatsache ist: Gefährliche Arbeiten sind für Jugendliche grundsätzlich verboten. Es gibt jedoch Ausnahmen: Sie sind nur dann erlaubt, wenn sie für das Erreichen deiner Ausbildungsziele absolut unentbehrlich sind. Welche Tätigkeiten genau als gefährlich gelten, ist in einer speziellen Verordnung festgehalten.
Die wichtigste Regel: STOPP bei Gefahr!
Deine Gesundheit geht vor. Wenn du bei der Arbeit in eine gefährliche Situation gerätst oder du dich unsicher fühlst, gilt die lebenswichtige Regel:
- STOPP sagen
- Arbeit unterbrechen
- Absichern
- Erst dann weiterarbeiten
Mach den Check für eine sichere Lehrzeit
Bist du unsicher, ob dein Betrieb genug für deine Sicherheit tut? Mit der Suva-Checkliste «Sichere Lehrzeit» kannst du prüfen, ob du ausreichend instruiert und betreut wirst. So bekommt ihr mögliche Gefahren gemeinsam besser in den Griff.
Die Unia ist für dich da
Hast du das Gefühl, dass du Arbeiten erledigen musst, die zu gefährlich sind oder nichts mit deiner Ausbildung zu tun haben? Du musst das nicht alleine lösen. Komm an unseren Messestand oder melde dich bei deinem regionalen Unia-Sekretariat. Wir helfen dir, dich zu wehren und unterstützen dich bei allen Fragen rund um deine Rechte in der Lehre.